15. Februar 2017 06:18

Messe in Bremen - Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege 2017 startet heute

Bis zum Freitag können sich ab heute (15. bis 17. Februar 2017) Intensivmediziner und Pflegende sowie Verwaltungsmitarbeiter wieder über alle Aspekte aus den Bereichen Anästhesie, Intensivmedizin, Intensivpflege, Krankenhausmanagement und –perspektive, Notfallmedizin und Modern Campus informieren, wenn die größte deutsche verbandsunabhängige Kongressmesse, das Symposium Intensivmedizin + Intensivpflege seine Pforten öffnet.

Den bundesweit größten verbandsunabhängigen Kongress auf seinem Sektor prägen in diesem Jahr 456 Referentinnen und Referenten mit Vorträgen, Workshops, interaktiven TED-Sitzungen und Fortbildung gezielt für Neulinge auf Intensivstationen. Wie stets stehen dabei Dauerbrenner der Disziplin – zum Beispiel Beatmung oder Sepsis – neben sehr aktuellen Themen auf dem Programm. Erwartet werden erneut rund 4.600 Teilnehmer.

„Hot Topic“ des Kongresses sind in diesem Jahr fachliche Konsequenzen aus Terroranschlägen, wie sie auch Deutschland erreicht haben. Dabei geht es zum Beispiel um organisatorische Fragen oder die Schulung von Sanitätern und Notfallmedizinern, denn Erfahrungen mit typischen Verletzungsmustern, etwa durch Explosionen, sind noch rar. Der ärztliche Leiter des Berliner Feuerwehr-Rettungsdienstes, Stefan Poloczek, beschreibt, was sich vom Ausland lernen lässt. „Wir haben jetzt zum Beispiel alle Rettungswagen mit besonderen Abbindesystemen zum Stoppen von Blutungen ausgerüstet.“ Vor allem gelte es, den Mitarbeitern Ängste vor Einsätzen im Terrorfall zu nehmen. „Einem Restrisiko sind wir ohnehin ausgesetzt, etwa im Notarztwagen“, so Poloczek.



Ein neues Thema in Deutschland ist auch die Notfallhypnose. Für Fortbildung in dieser Technik eröffnete vor nicht langer Zeit das bundesweit erste Institut in Bremen, denn Notfallhypnose „ist eine effiziente Erweiterung des Behandlungsspektrums“, erklärt die Bremer Anästhesistin Annette Held. Mit unspektakulären Sätzen wie „Das Schlimmste ist vorbei. Ihr Körper kann sich jetzt ganz auf seine Selbstheilungskräfte konzentrieren.“ lassen sich zum Beispiel Atemschwierigkeiten und Schmerzen lindern. „Unter Hypnose kommen nachweislich mehr Menschen lebend im Krankenhaus an“, berichtet Annette Held zudem. Laut Studien überlebten auch insgesamt mehr Verunglückte schwere Unfälle und kamen schneller wieder auf die Beine – die Krankenhausverweildauer verkürzte sich also deutlich.

Drei Institutionen veranstalten das Symposium wie in den Vorjahren gemeinsam: der Wissenschaftliche Verein zur Förderung der klinisch angewendeten Forschung in der Intensivmedizin e.V. (WIVIM), die HCCM Consulting GmbH, Bremen, sowie die Messe Bremen. 196 Aussteller präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen in der begleitenden Industrieausstellung.

Das Congress Centrum der Messe Bremen öffnet seine Tore für das 27. Symposiums Intensivmedizin + Intensivpflege 2017 vom 15. bis 17. Februar.

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