1. Januar 2018 13:13

Messe in Nürnberg - Aussteller der IFH/Intherm 2018 präsentieren die neuesten Digitalprodukte

Vor dem Hintergrund des diesjährigen Messeschwerpunkts DIGITAL VERNETZT geben fünf Aussteller der IFH/Intherm 2018 (10. bis 13. April) Einblicke in ihren digitalisierten Geschäftsalltag. Zudem stellen sie Produkte und Systemlösungen vor, die jeder Fachbesucher in Nürnberg live vor Ort in Augenschein nehmen kann.

Die Sanitär-, Heizungs- und Klimabranche bleibt von der Digitalisierung nicht unberührt. Smart Home ist bereits seit einigen Jahren ein Trendbegriff, und Heizungen und Bäder werden automatisiert, um Endkunden den höchstmöglichen Komfort zu bieten. „Fachbetriebe sind gefragt, die mit den neuesten Technologien und deren Installation vertraut sind. Diese Herausforderung nimmt das SHK-Handwerk an. Mit dem neuen Themenschwerpunkt DIGITAL VERNETZT bietet die IFH/Intherm in Deutschland den besten Überblick 2018. Hier erwartet den Besucher nicht nur ein Forum in Halle 3A, sondern auch viele Digitalprodukte von unseren Ausstellern,“ sagt Joachim Butz, Fachbeiratsvorsitzender der IFH/Intherm. Eine Informationsbroschüre mit sämtlichen Hersteller von digitalen Produkten wird vor Ort für alle Besucher ausliegen. Bereits im Vorfeld der Fachmesse für Sanitär, Heizung, Klima und Erneuerbare Energien beziehen Viessmann, Villeroy & Boch, Wolf, Dornbracht und Trox Stellung und verraten welche Produkte, das Fachpublikum auf der Messe sehen wird.


„Die Digitalisierung bietet große Chancen für neue Produktentwicklungen, Technologien und Geschäftsideen“, sagt Jörg Schmidt, Leiter Öffentlichkeitsarbeit bei VIESSMANN (Halle 4A, Stand 4A.107). „Smart Climate“ ist hier das Stichwort, das für Viessmann zum Kerngeschäft gehört. Es geht darum sicherzustellen, dass die Bedürfnisse des Endverwenders möglichst effizient, kostengünstig und komfortabel befriedigt werden können. Dies ermöglicht zum Beispiel die App „ViCare“. „Sie steuert anhand der persönlichen Einstellungen die Heizung. Anlagenbetreiber sagen der App nur noch, wann Sie aufstehen, und die App startet die Heizung entsprechend zeitig“, erklärt Schmidt.

Auch VILLEROY & BOCH (Halle 7, Stand 7.322) holen ihre Kunden dort ab, wo sie sich inzwischen am häufigsten informieren: Im Internet. Wurde früher viel Zeit in Beratungsgespräche für die Badgestaltung investiert, lässt sich diese heute mithilfe eines Online-Badplaners unkompliziert und bequem von zu Hause aus vorbereiten. In fünf Schritten können Kunden hier ein virtuelles Bad im Baukastenprinzip erstellen, noch dazu in dreidimensionaler Ansicht. Damit können Handwerker den Kunden in Beratungsgesprächen noch zielgerichteter beraten. „Badezimmer haben sehr lange Planungszeiten. Der Kunde benötigt Zeit, sich zu entscheiden, vor allem, weil das Bad eine Investition für Jahre ist“, sagt Katrin May, Head of PR von Villeroy & Boch. „Der Kunde braucht also Entscheidungshilfen. Dafür bietet sich die Digitalisierung mit Tools wie dem Badplaner 2.0 an.“

Dem Wandel durch Digitalisierung begegnet WOLF (Halle 3A, Stand 3A.202) mit professionellen Smart-Home-fähigen Produkten sowie Tools und Services zur Unterstützung der Fachpartner. WOLF ist es dabei wichtig, den Fachhandwerkern die Vorteile der neuen Technologien zu vermitteln, wie Dr. Christoph Batzilla (Bereichsleiter Strategie, Digitalisierung & Marketing WOLF GmbH) berichtet. „Eine smarte, professionelle Haustechnik und deren Installation bedarf eines ausgebildeten Handwerkers. Es braucht qualifizierte Fachbetriebe, die dafür sorgen, dass alles richtig eingerichtet wird und im Alltag problemlos funktioniert.“ Aus diesem Grund ermöglicht WOLF gemeinsam mit der wibutler Allianz eine flexible und herstellerunabhängige Smart-Home-Einbindung von unterschiedlichsten Produkten. „Dem Fachhandwerker geben wir für die Automatisierung der Haustechnik eine solide und einfach zu installierende Lösung an die Hand, die er als zusätzliches Verkaufsargument beim Privatkunden nutzen kann“, sagt Dr. Batzilla.

Intelligente Technologien für Bad, Spa und Küche bestimmen auch bei DORNBRACHT (Halle 7, Stand 7.221) ein großes Produktsegment. Digital gesteuerte Armaturen im Bad und Fußsensoren in der Küche, die eine Wasserausgabe ganz ohne Handgriff ermöglichen, sind nur einige Beispiele dessen, was Dornbracht bietet. Auf die Herausforderungen der Digitalisierung angesprochen, antwortet Sales Director (D/AT) Dieter Kraus: „Was den B2B-Bereich betrifft, wollen wir in Zusammenarbeit mit Architekten natürlich für eine schnelle, effiziente Umsetzung sorgen. Hierfür wird die Digitalisierung einen sehr wichtigen Baustein liefern.“ Beeinflusst sei insbesondere der gesamte Prozess der Customer Journey. „Der Kunde setzt sehr früh auf digitale Medien und kommt mit bereits geformten Ideen zum Handwerker oder in die Ausstellung.“ Inspiriert von verschiedensten Medien und Bildern suche er nach individualisierten Lösungen für Bad und Küche.


Bereits vor Jahren hat TROX (Halle 5, Stand 5.100) ein Product Lifecycle Management (PLM) eingeführt, das die Neuentwicklung und Optimierung von Produkten während des gesamten Lebenszyklus ganzheitlich unternehmensweit steuert. Das mache die internen Prozesse transparenter und sicherer, so Udo Jung, Geschäftsführer der Trox GmbH. „Die Softwareentwicklung für unsere Produkte gewinnt zunehmend an Bedeutung. Den Systemgedanken verfolgen wir in der Forschung und Entwicklung also konsequent. Unsere Komponenten werden zukünftig logisch miteinander verknüpft bis hin zur Gebäudeleittechnik“, sagt Jung. Die spannende Herausforderung der Digitalisierung liege in der intelligenten Vernetzung aller Geschäftsprozesse, der Produktion und der Produkt- und Systemswelt, so Jung.

Die Messe findet im Turnus von zwei Jahren statt. Zuletzt kamen rund 43.000 Besucher, um sich über das komplette Angebot von 633 Ausstellern aus 19 Ländern zu informieren.

Die Messe Nürnberg öffnet ihre Tore für die IFH/Intherm 10. bis 13. April 2018.

Städteübersicht für weitere Messen in Bayern.

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