OSTPRO Erfurt - Schwarzarbeiter auf der Messe

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Spätestens seit der gestrigen Messe-Razzia, die das Hauptzollamt Erfurt mit rund 40 Beamten aus Thüringen und Sachsen auf der großen Verkaufsmesse für Ostprodukte, der OSTPRO Erfurt durchführte, sollte jedem Messeaussteller klar sein, dass sich Schwarzarbeit nicht lohnt.

Offensichtlich gibt es immer noch "schwarze Schafe" unter den ausstellenden Firmen die meinen, ihren Bedarf an Mitarbeitern für die Dauer einer Messe mit Schwarzarbeitern oder beispielsweise Empfängern von Sozialleistungen zu decken, die ihre Tätigkeit auf der Messe aber nicht der zuständigen Behörde melden.

Zahlreiche Verdachtsfälle bestätigten sich gestern in der Messe Erfurt durch Unregelmäßigkeiten in 25 Fällen.

So gab es in einem Fall den Verdacht auf Scheinselbständigkeit, in sechs Fällen den Verdacht des Verstoßes gegen das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz und zahlreiche Befragte gaben an, Empfänger von Sozialleistungen zu sein, die Tätigkeit aber dem Amt nicht gemeldet zu haben.

Auch wenn die Verantwortung, eine Nebentätigkeit dem Amt zu melden sicherlich auf Seiten des Arbeitnehmers liegt, könnten Messeaussteller Unannehmlichkeiten vermeiden, indem Sie von ihrem potenziellen Messepersonal einen Nachweis verlangen. Das Arbeitnehmer korrekt angemeldet sein müssen, beispielsweise auf Basis einer geringfügigen Beschäftigung, erklärt sich aber von selbst.