Rund 19.000 Besucher, mehr Aussteller, noch aufwändigere und liebevoll gestaltete Stände, stylische und wertige Produkte mit dem gewohnt hohen sozialen Anspruch - das war die zehnte Ausgabe der Werkstätten:Messe 2015 in Nürnberg. Fast 90 Prozent der Besucher lobten die Messe für ihre hohe Qualität – ein Spitzenwert. Gezeigt wurde das gesamte Spektrum dessen, was Werkstätten für behinderte Menschen leisten.
Menschen mit und ohne Behinderungen präsentierten ihre Arbeit, berieten sich über Bildungsmöglichkeiten und Jobperspektiven und kamen mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch. Dabei gelang es der Veranstaltung, den Interessen der adressierten Besucherzielgruppen wie Werkstattbeschäftigte und -mitarbeiter, Facheinkäufer sowie Menschen aus Nürnberg und der Region gerecht zu werden. Christian Arnold, Leiter Partner- und Publikumsveranstaltungen der NürnbergMesse: "Ob Holzspielwaren, edle Dekoartikel, Bio-Lebensmittel oder Services in den Bereichen Büro, EDV oder Gastronomie: die Besucher waren sowohl an den Produkten, als auch an den Dienstleistungen interessiert."
Der Andrang beim Vortragprogramm war groß: "Die Werkstätten:Messe 2015 hat gezeigt: Werkstätten leisten ihren Beitrag zur Inklusion", sagte Martin Berg, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen (BAG WfbM). Über 5.000 Besucher nahmen am Vortragsprogramm teil. "Wir ernten nun das, worauf wir seit Jahrzehnten hinarbeiten: die Erkenntnis, dass in Werkstätten für behinderte Menschen Arbeit und Bildung die zentralen Aufgaben sind. Das Thema Bildung ist hier auf der Messe angekommen."
Der nächste Termin steht bereits fest: Die Messe Nürnberg öffnet ihre Tore für die Werkstätten:Messe 2016 vom 14. bis 17. April.
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