Baumwolle, Flachsfasern, Hanf, Jute und Kenaf - Bio-Verbundwerkstoffe gewinnen zunehmend an Bedeutung, z.B. als Armaturenbrett, in der Türfüllung im Auto oder als Bedienwagen im Flugzeug. Auf der COMPOSITES EUROPE Stuttgart (22. bis 24. September) werden Rohstoffe für Verbundwerkstoffe, die nachwachsen präsentiert.
Zum zweiten Mal demonstrieren Aussteller gemeinsam mit dem nova-Institut auf dem Gemeinschaftsstand "bio-based composites", wie gut nachhaltig sein kann, wenn es um Leichtbaukonzepte, Materialien und die modernsten Produktions- und Automatisierungslösungen geht. . Insgesamt stellen mehr als 20 Unternehmen das Thema Bio-Composites auf der Messe vor.
"Naturfasern haben erheblich geringere Dichten, so dass sehr leichte Verbundwerkstoffe hergestellt werden können, wie sie schon heute großvolumig in der Automobilindustrie eingesetzt werden", so Dr. Asta Eder vom nova-Institut. Und Michael Carus, Geschäftsführer des nova-Instituts, fasst zusammen: "Der CO2-Fußabdruck der Naturfasern ist um das Vierfache niedriger als der von herkömmlichen Fasern." Beide stehen auf dem Gemeinschaftsstand als Ansprechpartner zur Verfügung.
Neu: Neben dem Gemeinschaftsstand "bio-based composites" bietet die COMPOSITES EUROPE erstmals auch eine neue Konferenz für die Automotive-Industrie: Die bio!CAR. Im Mittelpunkt stehen biobasierte Materialien im Automobilbau. Ihre Premiere feiert die internationale Tagung im Rahmen der COMPOSITES EUROPE 2015 vom 24. bis 25. September auf dem Stuttgarter Messegelände.
Insgesamt zeigen rund 450 Aussteller aus 30 Nationen die Innovationen der Verbundwerkstoff-Industrie u.a. für den Automobilbau, die Luft- und Raumfahrt, den Bootsbau, die Windenergie-Wirtschaft und den Bausektor. Im Mittelpunkt steht die Automatisierung der großserientauglichen Fertigungsprozesse von Composites-Bauteilen. 11.000 Leichtbau-Entscheider werden zur 10. Auflage erwartet.
Die Messe Stuttgart öffnet ihre Tore für die COMPOSITES EUROPE 2015 vom 22. bis 24. September.
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