Messe in Bremen - Wund- und Pflegekongress 2017 mit konstanten Teilnehmerzahlen

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Vom 10. bis 12. Mai 2017 kamen in Bremen insgesamt 4.802 Pflegende, Ärzte und Vertreter der Gesundheitswirtschaft auf dem Deutschen Wundkongress (DeWu) und Bremer Pflegekongress zur Fortbildung, Austausch und Networking zusammen.

„Die Teilnehmerzahl zeigt: Unser Doppelkongress erfreut sich einer stabil hohen Resonanz“, sagte Projektleiterin Kordula Grimm zum Abschluss der Veranstaltungen. Die Ausstellerzahlen konnten leicht gesteigert werden. 114 Firmen und Dienstleister aus dem Pflege- und Wundsektor stellten ihre Arbeit und Produkte vor.

Rund 125 Sitzungen standen auf dem dreitägigen Programm des Doppelkongresses, darunter Vorträge und Workshops zu den verschiedenen Schwerpunkten oder die interdisziplinäre Falldiskussion „4 für alle Fälle“, bei der ein interdisziplinäres Expertenteam zusammen mit dem Publikum außergewöhnliche Fälle besprochen haben, bis diese aufgeklärt wurden und das Wundmanagement festgelegt war.

Der 11. DeWu setzte sich mit Themen wie „Onkologie“, „Verbrennungen“ oder „Raritäten“ auseinander. Eine Sitzung war den „Wundraritäten bei jungen Menschen“ gewidmet, in der seltene Wunden im Kindes- und Jugendalter und deren besondere Therapien vorgestellt wurden. Norbert Kolbig, Wundmanager am Universitätsklinikum Düsseldorf, stellte den Fall eines achtjährigen Jungen vor, der seit einer Knochenmarktransplantation an der Graft-versus-Host-Erkrankung (GvHD) leidet. „Bei dieser Erkrankung richtet sich das Immunsystem des Spenders gegen Körperzellen des Empfängers“, sagt Kolbig. „Bei dem Jungen aus unserem Fallbeispiel ist die Haut an Händen und Füßen aufgeplatzt“. Die Behandlung und weitere Probleme der Erkrankung erläuterte Kolbig in seinem Vortrag.

Das Congress Centrum der Messe Bremen öffnet seine Tore für den 12. Deutschen Wundkongress und 13. Bremer Pflegekongress vom 16. bis 18. Mai 2018.