HANNOVER MESSE 2027: Spanien steht als Partnerland im Rampenlicht - Messen.de

22. Januar 2026 06:51

HANNOVER MESSE 2027: Spanien steht als Partnerland im Rampenlicht

Vom 5. bis zum 9. April 2027 wird Spanien als Partnerland der HANNOVER MESSE, der Weltleitmesse für die produzierende Industrie, im Rampenlicht stehen. Im spanischen Verband der Wirtschaftsorganisationen (CEOE) in Madrid unterzeichneten Jordi García Brustenga, Staatssekretär für Industrie im spanischen Ministerium für Industrie und Tourismus, und Marco Siebert, Director International Relations der HANNOVER MESSE, das Memorandum of Understanding. Die Unterzeichnung fand im Beisein von Thomas Jarzombek, Parlamentarischem Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung, statt.


„Spanien und Deutschland verbindet eine starke industrielle Beziehung, die auf Vertrauen und einer gemeinsamen Vision für die wirtschaftliche Zukunft Europas basiert. Die Teilnahme Spaniens als Partnerland auf der HANNOVER MESSE 2027 spiegelt die Stärke unseres Wirtschaftsgefüges sowie unser Engagement für eine nachhaltigere, technologisch fortschrittlichere, digitalere und wettbewerbsfähigere Industrie wider. Für Spanien ist es eine Ehre, diese strategische Zusammenarbeit zu stärken und das industrielle Wachstum in Europa gemeinsam weiter voranzutreiben“, erklärt Brustenga.

„Spanien ist das ideale Partnerland der HANNOVER MESSE 2027 – nicht nur wegen seiner führenden Rolle in Zukunftstechnologien wie Elektromobilität und grünem Wasserstoff, sondern auch aufgrund seines konsequenten Kurses hin zu einer digitalen und nachhaltigen Industrie“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Messe AG. „In Zeiten globaler Umbrüche gewinnt die enge Zusammenarbeit mit Spanien strategisch an Bedeutung. Diese Kombination macht Spanien zu einem zentralen Partner für Deutschland, Europa und der Weltgemeinschaft auf dem Weg zu einer nachhaltigen, digitalisierten und wettbewerbsfähigen Industrie.“

Das spanische Ministerium für Industrie und Tourismus treibt einen umfassenden Transformations- und Reindustrialisierungsprozess voran, der im ganzen Land bereits konkrete Ergebnisse hervorbringt. Ziel ist es, zu einem breiteren Wandel in Europa beizutragen – mit Deutschland als zentralem Motor der Region und starkem Partner. Spanien fördert den Aufbau vernetzter Industriezentren, die Entwicklung einer neuen Wertschöpfungskette für Elektrofahrzeuge, auch gestützt durch bedeutende ausländische Investitionen, sowie die Umsetzung strategischer Projekte im Einklang mit den Zielen der Energiewende und der Dekarbonisierung.


Bis heute wurden im Rahmen nationaler Programme zur Förderung von Modernisierung und Nachhaltigkeit über 3,5 Milliarden Euro bereitgestellt. Von diesen Mitteln haben bereits nahezu 900 Unternehmen – viele davon kleine und mittlere Betriebe – profitiert. Gleichzeitig treibt Spanien eine umfassende Verbesserung des regulatorischen Rahmens voran, um Rechtssicherheit sowie ein investitions- und innovationsfreundliches Umfeld zu schaffen. Das spanische Gesetz über Industrie und strategische Autonomie legt dabei die Grundlage für eine neue Phase der Reindustrialisierung – mit Fokus auf Digitalisierung, Stärkung industrieller Kapazitäten und einer effizienteren Nutzung erneuerbarer Energien.

Deutschland zählt zu Spaniens wichtigsten Handels- und Investitionspartnern. Spanien liefert vor allem Agrarprodukte, Fahrzeuge und Maschinen, während Deutschland Maschinen, Chemie- und Industriegüter exportiert. Darüber hinaus bestehen starke touristische und arbeitsmarktbezogene Verbindungen, die beide Volkswirtschaften nachhaltig stärken.

Die Messe Hannover öffnet ihre Tore für die HANNOVER MESSE 2026 vom 20. bis zum 24. April und im Jahr 2027 vom 05. bis 09. April.

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