GeoTHERM 2026: Kongressprogramm mit Experten aus Wissenschaft und Industrie - Messen.de

26. Januar 2026 06:53

GeoTHERM 2026: Kongressprogramm mit Experten aus Wissenschaft und Industrie

Die GeoTHERM – Weltleitmesse mit Kongress rund um die Geothermie – rückt am 26. und 27. Februar 2026 das internationale Fachpublikum in den Mittelpunkt. Neben bislang 280 angemeldeten Ausstellern aus dem In- und Ausland steht besonders das zweitägige wissenschaftliche Kongressprogramm im Fokus.


Klare Schwerpunkte und Themenaufteilung
Das internationale Kongressprogramm der GeoTHERM 2026 präsentiert führende Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Industrie. In zwei thematisch klar ausgerichteten Kongresstagen bietet die Veranstaltung aktuelle Forschungsergebnisse, technologische Innovationen und praxisorientierte Lösungsansätze für die tiefe und oberflächennahe Geothermie.

Prof. Dr. Detlev Doherr, Wissenschaftlicher Leiter der GeoTHERM, betont die Bedeutung des aktuellen Programms: „Die GeoTHERM steht seit Beginn für die Verbindung von Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis. Ich freue mich sehr, dass wir auch 2026 ein wissenschaftliches Themenfeld anbieten können, das sowohl inhaltlich hochwertig als auch wegweisend für die Zukunft der Geothermie ist.“

Der erste Kongresstag setzt Schwerpunkte, unter anderem auf geothermale Kraftwerkskonzepte sowie auf zukünftige Möglichkeiten der Energiespeicherung.

So präsentiert beispielsweise Dr. Thomas Kölbel (EnBW Energie Baden-Württemberg AG) die Entwicklung der Geothermieanlage Bruchsal, die sowohl Strom als auch Wärme erzeugt. Aktuell wird untersucht, ob das Produktportfolio am Standort durch Lithiumgewinnung aus heißem Tiefenwasser ergänzt werden kann. Parallel wird derzeit der thermische Ausbau der Geothermieanlage in Bruchsal durch die Verdoppelung der Förderleistung umgesetzt.

Prof. Dr. Ingrid Stober (Universität Freiburg) beleuchtet die Rolle geothermischer Speicher als zentrale Bausteine eines künftigen nachhaltigen Energiesystems. Im Fokus stehen zwei Speicherformen: Erdsondenspeicher (BTES) und Aquiferspeicher (ATES). Ergänzend diskutiert Stober regionale Praxisbeispiele sowie Ergebnisse numerischer Modellierungen, die Einblicke in Leistungsfähigkeit und Einsatzmöglichkeiten beider Speichertypen geben.


Am zweiten Kongresstag stehen unter anderem Effizienzsteigerung und innovative Messverfahren im Mittelpunkt.

Sean Hinke (Halliburton) zeigt unter anderem verschiedene Bohrlochtypen auf, die in geschlossenen geothermischen Kreisläufen zum Einsatz kommen, und bietet einen Überblick über die aktuelle Technologielandschaft der magnetischen Entfernungsmessung. Er zeigt auf, welche Mess- und Ortungstechnologien für geschlossene Systeme besonders geeignet sind, und beschreibt typische Herausforderungen bei Planung und Umsetzung entsprechender Projekte.

Lars Staudacher (ZAE Bayern) betont die zunehmende Bedeutung der oberflächennahen Geothermie für die zukünftige Wärmeversorgung. Neben klassischen Erdwärmesonden rücken neue Wärmequellentypen wie Grabenkollektoren und Erdwärmekörbe in den Fokus, die Vorteile hinsichtlich Genehmigungsaufwand und Investitionskosten bieten. Ziel ist es, die ökonomischen Vorteile neuartiger Systeme gegenüber klassischen Sonden voll auszuschöpfen und ihre Leistungsfähigkeit dauerhaft zu sichern.

Alle Vorträge werden erstmals vor Ort simultan via App in drei Sprachen (Deutsch, Englisch und Französisch) übersetzt. Diese kann via QR-Code auf Android- und iOS-Telefonen installiert werden. Wahlweise werden Untertitel angezeigt oder man kann eine Sprachversion wählen. Für das bestmögliche Hörerlebnis sollten eigene Kopfhörer mitgebracht werden.

Die Messe Offenburg öffnet ihre Tore für die GeoTHERM 2026 am 26. und 27. Februar.

Städteübersicht für weitere Messen in Baden-Württemberg.

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