IFH/Intherm 2026: 15 junge Unternehmen stellen vielfältige Ideen vor

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Vom 14. – 17. April 2026 ist die IFH/Intherm in Nürnberg für Sanitär, Haus- und Gebäudetechnik ein Pflichttermin für die SHK-Branche. Mittlerweile fester Bestandteil der Messe ist die Präsentation von Startups auf einer gesonderten Startup-Fläche. In diesem Jahr stellen sich 15 junge Unternehmen mit neuen, vielfältigen Ideen vor, in einer großen thematischen Bandbreite, z. B. von Leckageschutz bis zu KI-Innovationen.

In Kooperation mit der VdZ, der Wirtschafts­vereinigung Gebäude und Energie e.V., erhalten 15 junge Unternehmen die Chance, ihre Innovationen der SHK-Branche und dem Messe-Publikum vorzustellen. Die Start-Ups stellen täglich von 11:00 bis 11:30 Uhr und 14:30 bis 15:00 Uhr die Möglichkeit, ihre Unternehmen auf der Bühne des IFH/Intherm FORUM in Halle 4 in kurzen und prägnanten Präsentationen vor.

Zu diesen zählt z. B. die Aqua-Scope Technologies OÜ aus Tallinn, Estland. Bei Aqua Scope handelt es sich um ein internationales Team von Hard- und Software-Ingenieuren, Produktdesignern und Marketeers. Das Startup verfolgt einen völlig neuen Weg im Bereich Leckageschutz. Statt die Wasserleitung aufzuschneiden, setzt das Unternehmen auf eine nachrüstbare, nicht-invasive Lösung, die sich mit minimalem Aufwand installieren lässt. Das wichtigste Produkt von Aqua-Scope ist ein innovativer, akustikbasierter Leckagesensor. Dieser Sensor analysiert die typischen Geräusche, die bei Wasserflüssen und Leckagen entstehen. Ein einzelner Sensor reicht aus, um ein komplettes Gebäude zu überwachen. Erkennt der Sensor eine Leckage, kann die Wasserzufuhr automatisch durch den Sensor oder manuell über die App per Funkverbindung sofort abgesperrt werden. Ergänzt wird das System durch einen Nachrüstmotor, der direkt auf das bestehende Absperrventil aufgesteckt wird.

Die autarc GmbH ist ein Softwareentwickler aus Berlin. Mit autarc lässt sich die gesamte Planung rund um Heizung, Photovoltaik, Speicher und Wallbox digital darstellen. Die Tools sparen Zeit, verbessern die Genauigkeit und machen die Kundenberatung effizienter denn je. Mit autarc können Akquise, Planung, Förderung, Finanzierung und Wartung in einer Software durchgeführt werden, jetzt unterstützt auch durch künstliche Intelligenz. autarc arbeitet bereits mit renommierten Unternehmen aus der SHK-Branche zusammen.

Das Münchner Startup Hey Telo setzt auf KI-Telefonie. In nur zwei Jahren schaffte es das Unternehmen von der Gründung zu über 200 Kunden in Deutschland und Österreich. Dabei ist die Bandbreite der Kunden beeindruckend: Sie reicht von Drei-Mann-Betrieben bis zu Konglomeraten mit Tausenden Mitarbeitern. Die Telefon-KI nimmt Kundenanrufe rund um die Uhr entgegen, dokumentiert alle Informationen strukturiert und trägt sie direkt in gängige Handwerkersoftware ein. Hinter Hey Telo stehen die Brüder Daniel und Christopher Grittner. Handwerksnah aufgewachsen und an der TU München in (Wirtschafts)-Informatik ausgebildet, haben die beiden an der Universität im Bereich Künstliche Intelligenz geforscht. Ein Jahr intensive Entwicklungsarbeit floss in die KI-Lösung. „Wir kennen das Problem aus erster Hand: Ständig klingende Telefone, gestresstes Team, verlorene Aufträge. Mit unserer KI-Expertise aus der Forschung geben wir Handwerksbetrieben ihre Zeit zurück", erklärt Daniel Grittner. Hey Telo arbeitet eng mit führenden Handwerkersoftware-Anbietern wie PDS und KWP zusammen. In regelmäßigem Austausch wird die Lösung kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert – für eine reibungslose Integration in bestehende Workflows.

Von Software zum Zupacken: Die SchrottBienen (offizielle Firmierung: ScrapBees GmbH) sind ein bundesweit tätiger Baustellendienstleister für das SHK-Handwerk mit Stammsitz in Neuss. Das Unternehmen unterstützt Fachbetriebe bei der Demontage und dem Rückbau von Altanlagen, beim Heraus- bzw. Hereintragen von Alt- und Neuanlagen sowie bei Logistik und fachgerechter Entsorgung, inklusive digitalem Nachweis für Förderung und Steuer. Der SchrottBienen-Service entlastet Monteure direkt auf der Baustelle und sorgt für saubere, effizientere Abläufe. Hinter den SchrottBienen steht ein wachsendes Unternehmen mit festangestellten, geschulten Teams, eigener Fahrzeugflotte und digital gesteuerter Einsatzplanung über eine eigens entwickelte Software. Mit über 35 Fahrzeugen und mehr als 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das Unternehmen bereits in vielen Metropolregionen Deutschlands aktiv und baut das Netzwerk weiter aus. Ziel ist es, handwerkliche Betriebe deutschlandweit operativ entlasten zu können und Fachkräften mehr Zeit für ihr Kerngeschäft zu verschaffen.

Die HeatPump 23 GmbH wurde im Februar 2024 von Frederik Janzen und Georg Barbunopulos gegründet, der Firmensitz ist in Heilbronn. Das Startup entwickelt und stellt Etagen-Wärmepumpen her. Die Etagen-Wärmepumpe von HeatPump23 ersetzt Gasetagenheizungen 1:1 ohne aufwändigen Umbau des Hauses. Sie eignet sich auch für unsanierte Wohnungen, wird in zwei Tagen installiert und ist per App und Fernwartungsportal steuerbar. Die Außeneinheit wird an der Fassade montiert, die Inneneinheit übernimmt den Platz der bisherigen Gastherme. Das Fernwartungsportal ermöglicht es dem Installateur, aus der Ferne zuzugreifen und die Smartphone-App dem Bewohner, seine Heizung und Warmwasserbereitung von überall zu steuern. Verbaut wird die HeatPump23 vom Wunsch-Installateur des Eigentümers.

Weitere Startups, die ihre Produkte auf der Startup-Plattform der IFH/Intherm 2026 präsentieren werden, sind: Aptare GmbH (IT-Betreuung), elio GmbH (E-Business Lösungen), Handwai GmbH (Steuerung von Bauabläufen), MEISTER1 (Verkaufs-Automatisierung im Handwerk), Mercura Technologies GmbH (Vertriebsoptimierung mit KI), SelectCode GmbH (KI-Lösungen), THOp UG (Heizungsüberwachung), TillerStack GmbH (Außendienst-Management-Software) und die Unocconi GmbH (Duschen-Wärmerückgewinnungssystem).

Die Messe Nürnberg öffnet ihre Tore für die IFH/Intherm 2026 vom 14. bis 17. April.

Städteübersicht für weitere Messen in Bayern.

Kontakt: GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH, Giuliana Schmitt, Tel. +49 89 189 149 162, E-Mail: giuliana.schmitt@ghm.de