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31. März 2021 06:45

h+h cologne 2021: digitale Ausgabe überzeugte mit 3.500 Teilnehmenden

Zum Abschluss der ersten digitalen h+h cologne waren sich alle einig: Das war eine starke Leistung! Mit einem insgesamt sehr guten Ergebnis ist die digitale Ausgabe der Weltleitmesse der textilen Handarbeitsbranche am Sonntag zu Ende gegangen und sorgte bei allen Beteiligten für zufriedene Gesichter. Auch die Internationalität war einer Leitmesse würdig: Über 3.500 Teilnehmende aus mehr als 70 Nationen sorgten an allen drei Messetagen für einen regen Austausch in unzähligen Chats sowie Audio- und Videocalls. Entsprechend gut war die Stimmung bei den rund 100 Unternehmen aus 29 Ländern, die sich an der h+h cologne @home beteiligten. Sie lobten insbesondere die fachliche Qualität und das große Interesse der Fachbesucherinnen und Fachbesucher an persönlichen Gesprächen. Koelnmesse Geschäftsführer Oliver Frese sieht darum auch die Digitalisierungsstrategie der Messe bestätigt: „Wir haben auf der h+h cologne @home gesehen, welches Potenzial in unserer digitalen Event-Plattform steckt. Sowohl die Unternehmen als auch die Fachbesucherinnen und Fachbesucher haben diese Möglichkeiten erkannt und intensiv genutzt. Auf dieses digitale Zusatzangebot werden unsere Kunden auch in Zukunft nicht mehr verzichten müssen.“


Networking als elementarer Bestandteil des Messekonzeptes kam gut an
Ein elementarer Bestandteil der neuen Plattform war die Möglichkeit zum Networking. Und das wurde sehr gut angenommen. So war die Verweildauer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der digitalen Plattform erfreulich lang. Die Branche hatte nach der langen Zwangspause offensichtlich sehnsüchtig auf eine adäquate Möglichkeit gewartet, sich wieder miteinander auszutauschen und über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten. Neben vielen Chats an den Messeständen liefen insbesondere auf der Main Stage, von der das Event-Programm mit den Talks zu vielen unterschiedlichen Themen gestreamt wurde, „die Drähte heiß“. Es wurden Fragen gestellt und diskutiert, Termine verabredet und neue Produkte vorgestellt, als hätte es diese digitale Plattform schon immer gegeben. Dabei entpuppte sich das Lookbook der Initiative Handarbeit zu den neuesten Trends als absolutes Programmhighlight. Auch weit über 100 Influencer nutzten die Plattform intensiv zum Austausch und Networking. Und am Abend kam in vielen der "Virtual Cafes" beim digitalen Socializing fast ein echtes Messefeeling auf.

Unternehmen haben die digitale Chance genutzt
Vom Verlauf der Messe zeigte sich auch Hedi Ehlen, Geschäftsführerin der Initiative Handarbeit beeindruckt. „Was in diesen drei Tagen hier auf der Plattform alles geboten wurde, war einfach klasse!“, so ihr Fazit. Allen habe es Spaß gemacht, sich wieder auszutauschen und das habe man auch in den Gesprächen gespürt. Auch was die Unternehmen an ihren digitalen Messeständen für die Fachbesucherinnen und Fachbesucher im Angebot hatten, verdiene höchstes Lob, so Ehlen weiter: „Das zeigt das Engagement und die Kreativität der Branche und lässt uns zuversichtlich in die Zukunft blicken.“ Auch die Unternehmen selbst waren von der Akzeptanz dieser neuen Möglichkeiten angetan. Insbesondere der Konferenzcharakter und der Austausch erzielten über diese Plattform mehr Gewicht und Reichweite. Auf diese möchte man, auch wenn es in Zukunft endlich wieder eine physische Messe in Köln gibt, nicht mehr verzichten. Denn zu ersetzen sei die Messe in Köln nicht - darüber waren sich alle einig.

Handarbeitsmarkt auf Rekordkurs – Trend zur Digitalisierung deutlich verstärkt
Grund zur Zufriedenheit bietet der Branche auch ein Blick auf die aktuellen Umsatzzahlen. Denn in fast allen Bereichen verzeichnet die Handarbeitsbranche für 2020 Umsatzrekorde: Der Gesamtmarkt für Handarbeitsbedarf in Deutschland belief sich auf 1,38 Milliarden Euro, gemessen an Endverbraucherpreisen, so der Branchenverband Initiative Handarbeit auf der h+h cologne @home. Im Vergleich zum Vorjahr (2019: 1,17 Milliarden Euro) ergibt sich daraus ein Plus von 17,4 Prozent. Auslöser für den starken Anstieg sei sicher die Corona-Pandemie. Gleichzeitig sorgten die pandemiebedingten Maßnahmen für deutliche Verschiebungen im Handarbeitsmarkt. Der Trend zur Digitalisierung und zum Online-Shopping verstärkte sich durch die monatelange Schließung des stationären Handels deutlich. Das zeigt die aktuelle Studie „Nutzungsverhalten Handarbeit 2021“, deren Ergebnisse der Branchenverband ebenfalls auf der Fachmesse vorstellte.


Die Zukunft wird hybrid
Wie wichtig der intensive Austausch untereinander nicht nur für die Unternehmen, sondern auch für die gesamte Community ist, zeigte auch der riesige Zuspruch, den das Eventprogramm der h+h cologne @home verzeichnete. 40 Referenten sorgten auf der Bühne und in den virtuellen Workshop-Räumen an allen drei Tagen für volle Seminare und eine aktive Beteiligung. Die Streams von der Bühne, aber auch die Produktvorstellungen der ausstellenden Unternehmen hatten regelmäßig interessierte Zuschauer, die insbesondere von der Gelegenheit live zu chatten und Fragen zu stellen ausgiebig Gebrauch machten. Und auch die beliebten und schnell ausverkauften Workshops wurden hervorragend angenommen. Für einige von ihnen konnten online sogar deutlich mehr Tickets verkauft werden, als dies vor Ort aus Platzgründen möglich gewesen wäre. Auch diese digitale Ergänzung ist eine Option für die Zukunft.

Die Messe Köln öffnet ihre Tore für die nächste h+h cologne als Präzensmesse vom 18. bis 20. März 2022.

Städteübersicht für weitere Messen in Nordrhein-Westfalen.

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